Spätsommer am Kran

DruckUnter diesem Motto veranstaltet die KulturWerkstatt Harburg am Kulturkran im Harburger Binnenhafen, Lotsekai, ein spätsommerliches Open Air Kultur-Wochenende vom 13.09.14 – 14.09.2014 mit musikalischer Begleitung vom Afro-Jazz bis Rock’n’Roll und Country.

Programm am Samstag, 13.09.2014

16:00 – 17:00 Uhr: DIE INSELPENSION aus Wilhelmsburg bietet „Nächte im Zeichen der Industrieromantik“. Für alle, die immer schon mal auf einem Kran übernachten wollten oder einfach neugierig sind auf das ungewöhnliche Konzept der INSELPENSION.

18:00 – 20:00 Uhr: Die Band „Bruder Schwarz“ wird dem Kulturkran mit Afro-Jazz, transkontinentalen Klängen und frechen Arrangements eine ganz besondere Atmosphäre verleihen.

Programm Sonntag, 14.09.2014

Auch in diesem Jahr präsentiert sich der Kulturkran zum „Tag des offenen Denkmals“ wieder als lebendiges Industriedenkmal. Sein leuchtendes „Mulchgelb“ entspricht ganz dem diesjährigen Thema der Veranstaltung – „Farbe“!

12:00 – 14:00 Uhr: Musikalischer Frühschoppen mit der Band „LaZZappeln“. Ihr Stilmix aus Rock’n’Roll, Blues und Country ist ein echter Wachmacher.

12:00 – 18:00 Uhr: Besichtigung, Informationen und zu jeder vollen Stunde der Kran in Bewegung.

Im Rahmen des Kinderprogramms können Kinder den Kran malen, eigene Kran-Buttons basteln und einmal Kranführer sein.

Als Überraschungsgast erwarten wir den Gaffelschoner „Undine“, der vor dem Kulturkran am Lotsekai festmachen wird.

Zum „Tag des offenen Denkmals“ wird es auch wieder einen Barkassenshuttle zwischen den St. Pauli Landungsbrücken und dem Kanalplatz im Harburger Binnenhafen geben. Die teilnehmenden Harburger Denkmäler sind auf der Karte eingezeichnet.

Fahrzeiten und Fahrpreise für den Barkassen-Shuttle am Sonntag, den 14.09.2014:

Fahrzeiten ab Landungsbrücken/Hafentor (neben Brücke 1) – bis Kanalplatz, Harburg: 10:30, 13:30, 16:30 Uhr

Fahrzeiten ab Kanalplatz, Harburg – bis Landungsbrücken/Hafentor (neben Brücke 1): 12:00, 15:00, 18:00 Uhr.

Fahrpreise: Einfache Fahrt 9,00 Euro, Hin- und Rückfahrt 13,00 Euro (Kinder 50%)

Fahrkartenverkauf an Bord, max. 60 Fahrgäste, Fahrzeit 75 Minuten, Barkassenbetrieb Bülow GmbH.

An beiden Veranstaltungstagen ist der Eintritt frei, die Musiker spielen „auf Hut“ und freuen sich über eine Spende. Getränke und Kulinarisches werden am Kulturkran angeboten.

Vom Industriekran zum KulturKran

alter Industriekran

Unter dieser Überschrift wird die KranWerkstatt in der KulturWerkstatt Harburg die Geschichte des gelben Krans im Harburger Binnenhafen in einer Fotoausstellung erzählen.

Die Geschichte des Krans ist ganz eng mit der Entwicklung der Firma Mulch verbunden. Aus einem Kohlenhof hervorgegangen, war sie fast 100 Jahre Nutzerin eines großen Firmenareals auf der Harburger Schlossinsel.

Der gelbe Liebherr-Kran wurde 1972 am Lotsekai aufgestellt und hat bis zur Betriebsverlagerung der Firma Mulch Güterservice 8,5 Mio t Güter, hauptsächlich Schüttgut, vom Wasser auf die Schiene und Straße, umgeladen. Dieser Kran war dafür in seiner aktiven Zeit ständig im Einsatz.

Der Wechsel von der Kohle zum Heizöl, die Weiterentwicklung der Güterbeförderung sowie neue städtebauliche Entwicklungen im Harburger Binnenhafen seit den 1980er Jahren und schließlich im Jahr 2006 ein Tornado, der durch den Hafen fegte, zwangen den gelben Industriekran aufs Altenteil.

Im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs 2005 plädierte das Amt für Denkmalschutz dafür, den Industriekran an seinem Standort als Erinnerung an die bisherige Nutzung zu belassen. Daraufhin übernahm die KulturWerkstatt Harburg e.V. den Kran. Seit der feierlichen Übergabe durch Frau Hanne-Lore Mulch bis heute ist viel passiert.

2009/2010 wurde der Kran mit Mitteln aus dem Städtebauprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“, der Arbeit der Beschäftigten einer Qualifizierungsmaßnahme, Sponsorengeldern, viel ehrenamtlichem Engagement, Unterstützern aus Verwaltung und Kultur und zwei richtigen „Kranexperten“, die das Projekt bis heute begleiten, instand gesetzt. Der Kran wurde im November 2007 als Kulturdenkmal in die Hamburger Denkmalliste eingetragen.

beleuchtete Krankabine

Das Ziel, den Kran nicht nur als Kulisse im „maritimen Ambiente“ sondern betriebsfähig –  seit 2013 sogar wieder mit eigenem Stromanschluss – zu erhalten, ist tatsächlich erreicht. Die Fertigstellung wurde mit „HievOp!“ dem „Requiem auf die Krane“ von und mit dem Lichtkünstler Michael Batz im September 2010  gefeiert. Das war auch gleichzeitig seine Einweihung als „KulturKran“. Seitdem ist der Kran bei verschiedenen Veranstaltungen wie dem traditionsreichen Harburger Binnenhafenfest, den Tagen der Industriekultur und dem Tag des offenen Denkmals mit Besichtigungen und Vorführungen („Einmal Kranführer sein“) regelmäßig im bewegten Einsatz. Darüber hinaus gibt es ein Kulturprogramm am Kran, das noch weiter ausgebaut wird. Inzwischen hat der Kran auch wieder Gesellschaft bekommen: Ergänzt durch einen Güterwaggon ist am Lotsekai ein industriekulturelles Ensemble entstanden, das noch um zwei Waggons erweitert wird.

Der Grafiker Ernst Kopf ist Mitglied der KranWerkstatt und hat diese spannende Entwicklung fotografisch begleitet. Eine Auswahl von Fotos seiner eigenen, besonderen Sicht auf den Kran, während der Restaurierungsphase bis zur „Wiederauferstehung“ als KulturKran bis heute, zeigt die KulturWerkstatt Harburg im Rahmen dieser Foto-Ausstellung in ihren Räumen am Kanalplatz 6, 21079 Hamburg (Harburg).

Die Ausstellungseröffnung findet statt am Dienstag, den 25.03.2014, ab 18:30.

Die Ausstellung wird zwei Monate lang zu sehen sein, und zwar während der Öffnungszeiten der KulturWerkstatt Mo und Di 16-19 Uhr und Mi 16-20 Uhr sowie während der Veranstaltungen.

Die Eisenbahner-Tafel am KulturKran

Wie angekündigt haben wir zum Kulturtag am 26.10.2013 zur Eisenbahnertafel am KulturKran geladen und hofften auf rege Beteiligung. Unsere Hoffnungen wurden nicht ganz erfüllt. Das Wetter spielte mit, Kaffee und leckere Muffins standen auf der gedeckten Tafel im Waggon, die Garteneisenbahn von Spielzeug Toll war aufgebaut, unsere „Eisenbahner“ freuten sich auf interessante Gespräche, die Geschichtswerkstatt hoffte auf viele Kontakte, nur die Eisenbahner, die uns so viel erzählen sollten, trauten sich wohl nicht so richtig! Aber im Laufe des Tages fand dann doch noch so mancher ehemalige und Noch-Eisenbahner den Weg in den Binnenhafen zum Waggon am KulturKran. Am Ende des Tages waren wir doch ganz zufrieden, alles hat geklappt und ob sich der Aufwand gelohnt hat, das weiß man sowieso immer erst später. Es war ein Signal an alle, die daran Interesse haben und es werden sicher noch so manche Aktionen folgen – hoffentlich auch zwei weitere Waggons.

Jetzt folgen eine Reihe von Bildern als Impressionen von diesem Tag – viel Spaß!

Aufbau der ModelleisenbahnTafel im Waggon

Pavillon der GeschichtsWerkstattAufbau der Modelleisenbahn 2

Gespräche an der Tafel

Gespräche an der Tafel 2Blick auf den Waggon von oben

Eisenbahner-Tafel SchildStaunende Menschen vor der ModelleisenbahnModelleisenbahnanlageKinder am Wagen von Spielwaren-Toll

Eisenbahner-Tafel am Kran auf dem Harburger Kulturtag am 26. Oktober 2013

Die KranWerkstatt beteiligt sich mit einer Eisenbahner-Tafel im und am Waggon des KulturKrans am Lotsekai am Harburger Kulturtag, 26. Oktober 2013, von 12:00 – 18:00 Uhr.

Waggon und KulturKran

Eisenbahn-Kulturtag

in Zusammenarbeit mit der Geschichtswerkstatt Harburg

Tafel der Eisenbahner im Güterwaggon und eine große Garten-Eisenbahn auf dem Lotsekai

Eisenbahn in Harburg

Ausbesserungswerk, Bahnhöfe, Bahn-Betriebswerk, Stellwerke, Rangierbetriebe, Anschlußgleise, Schranken….Harburg war (und ist) als typische Industriestadt von der „Lebensader Eisenbahn“ und ihren Funktionsteilen durchzogen. Zeitweise haben über 20% der Harburger Arbeitsplätze mit der Bahn zu tun gehabt. Bahn-Geschichte und Bahn-Bewusstsein sind also ein wichtiger Mosaikstein des starken industriell geprägten Selbstbildes Harburgs!

Die Waggons am Lotsekai

Der erste von drei Waggons für das Industriekultur-Ensemble am Kulturkran, ein Schiebewand-Güterwagen vom Typ Hbis-ww 299 ist ein echter „Harburger“, denn dieser Typ wurde im Harburger Ausbesserungswerk für ganz Deutschland gewartet und verbessert. Gleichzeitig zeigt er – zusammen mit den noch zu akquirierenden Waggons – auch den Nutzungswandel im Umschlag auch der Harburger Industrie vom Stückgut über Paletten zum Container.

Eisenbahner erzählen

Der Schiebewand-Güterwagen beim Kulturkran ist Ort für eine gedeckte Tafel, an der sich Eisenbahner zusammensetzen und über all dies sprechen, fachsimpeln, Dönkes erzählen. In „zweiter Reihe“ sind alle Eisenbahn-Interessierten herzlich zum Zuhören eingeladen! Vielleicht entwickelt sich ja daraus am Lotsekai so etwas wie ein sichtbarer Ausdruck des Eisenbahn-Bewußtseins Harburgs!

Die Geschichtswerkstatt zeigt in ihrem Zelt historisches Bildmaterial und bietet das Knüpfen erster Kontakte an, um mit Zeitzeugen-Befragungen zu einer Dokumentation und Veröffentlichung der Erinnerungen zu kommen!

Auf dem Lotsekai ist die große Garten-Eisenbahn von Spielwaren-Toll aufgebaut und bietet Spannendes für Jung und Alt bei jedem Wetter. Glühwein ist auch parat!

Kontakt unter eisenbahn@kulturwerkstatt-harburg.de oder Günter Lange (ehem. Ausbildungsmeister im Ausbesserungswerk): 040-770509 oder 0157-72882229

Modelleisenbahnanlage am Kulturtag

Undine und der Kran

Hier zeigt sich, dass der KulturKran durchaus ein „richtiger Kran“ ist, der Lasten heben und ein Schiff entladen kann!

Die Undine, ein stählerner Gaffelschoner – Jahrgang 1931 – fährt als einziger kommerzieller Lastensegler in deutschen Gewässern zwischen Hörnum auf Sylt und Hamburg. Das ca 40 m lange Schiff hatte 10 Paletten Sylter Quelle – Mineralwasser – geladen und konnte seine Last nicht löschen, weil seine professionelle Entladestelle nicht zur Verfügung stand. Zwischen Torben Hass, Kapitän und Eigner der Undine, und der KranWerkstatt bestand schon ein Kontakt und den nutzte der Kapitän, um seine Schiffsladung löschen zu können. Die Undine kam in den Harburger Binnenhafen an den Lotsekai und der Kulturkran hob statt „Kulturgütern“ 10 Paletten Mineralwasser aus dem Laderaum der Undine. Für einen Kran mit seiner industriellen Vergangenheit kein Problem und alle, die von der KranWekstatt dabei waren, sind mächtig stolz auf ihren Kran!

Kran beim entladenUndine und der Kran

Hier ein Link zu einem Artikel über die Undine in der Zeit online http://www.zeit.de/2013/21/segelfrachtschiff-undine-sylt-hamburg

Tage der Industriekultur – Tag des offenen Denkmals. Was war los?

Da beide Veranstaltungen relativ kurz hintereinander stattfanden werde ich den Bericht darüber zusammenfassen.

Zu den Tagen der Industriekultur haben wir ja ein schönes Programm mit relativ viel Aufwand zusammen gestellt. Unsere Erfahrungen vom letzten Mal in 2011 ließen uns hoffen, dass wir auch dieses Jahr wieder etliche interessierte Besucher erwarten können, die gezielt zu uns kommen. Der Barkassenshuttle von den Landungsbrücken in den Binnenhafen war schon ein Risiko, das war uns bewusst. Aber dieses Angebot haben viel zu wenig Besucher genutzt! Von denen, die diese Fahrt gemacht haben, waren die meisten begeistert, es waren aber nicht genug und somit ist unsere Rechnung nicht aufgegangen.

Unsere Aktionen am Kran und der neue Eisenbahnwaggon haben bei den Besuchern viel Interesse geweckt. Die Kranfahrten haben Spaß gebracht, auch die Kinder hatten wieder ihre Freude. Das hat uns als Veranstalter wieder etwas versöhnt, denn auch auch die Musikveranstaltung war leider nicht so gut besucht, obwohl die Gruppe Brockmann & Jensen tolle Musik gemacht hat. Das Wetter war passend, mit Sonnenuntergang, nicht zu kalt und windig, nur es fehlten die Zuhörer – schade! Aber die, die dabei waren hatten Spaß an der Musik.

Die nackten Besucherzahlen – 185 geschätzt – lagen objektiv nicht so weit unter denen von 2011, aber gefühlt waren es einfach zu wenig. Wir lernen daraus und beim nächsten Mal wird alles besser!

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Am Tag des offenen Denkmals hatten wir eine andere Ausgangsposition. Diesmal war der Kran ein Objekt unter 10 teilnehmenden Denkmälern in Harburg. Somit konnten wir von höheren Besucherzahlen ausgehen, ganz besonders bei dem ebenfalls angebotenen Barkassenshuttle. Diesmal waren die Fahrgastzahlen so hoch, dass unsere Kosten gedeckt waren. Leider war uns Petrus nicht so gnädig und das Wetter war nicht so schön, aber am Ende sind 120 – 150 Besucher an einem Tag doch ganz ordentlich.

Danke an alle, die mitgeholfen haben die Programme auf die Beine zu stellen. Für das Wetter können wir ja sowieso nichts und alles andere wird von Mal zu Mal besser oder bleibt so gut wie es ist!

Tag des offenen Denkmals 2013

Unter dem Motto „Unbequeme Denkmäler?“ wird der Tag des offenen Denkmals vom 6. bis 8. September 2013 in Hamburg wieder durchgeführt. In vielen sonst auch verschlossenen Denkmälern werden Führungen und spezielle Veranstaltungen angeboten. Veranstalter sind das Denkmalschutzamt Hamburg und die Stiftung Denkmalpflege Hamburg.

Wer sich umfassend über alle Veranstaltungen informieren möchte, sollte den folgenden Link nutzen. Er führt zu dem offiziellen Flyer und informiert über alle teilnehmenden Denkmäler und zahlreiche Veranstaltungen zum Thema.

http://www.denkmalstiftung.de/docs/isi_doc/TdoD-13_Hamburg_web.pdf

Über die Harburger Teilnehmer finden Sie alle Infos, inklusive einer Übersichtskarte, in dem Flyer ab Seite 34.

Die KulturWerkstatt Harburg hat auch in diesem Jahr einen Barkassen-Shuttle zwischen St. Pauli Landungsbrücken und dem Kanalplatz im Harburger Binnenhafen organisiert:

ab Landungsbrücken/Hafentor (neben Brücke 1) Barkassen-Betrieb Bülow: 10.30, 13.30 Uhr, 16.30 Uhr

ab Kanalplatz, Harburg: 12, 15, 18 Uhr

Fahrpreise: Einfache Fahrt 9 EURO, Hin und Rück 13 EURO (Kinder 50 %), Fahrkartenverkauf an Bord, Fahrzeit ca. 75 Min.

Unser KulturKran hat nur am Sonntag, 08. September 2013,  geöffnet und bietet folgendes Programm:

Öffnungszeiten: So. 12.00 – 18.00 Uhr

Führungen und Informationen am Kran und am neuen Schiebewandwaggon finden laufend statt.

Der Kran in Bewegung – jede volle Stunde oder auf Nachfrage.

Kinder malen den Kran, basteln eigene Buttons und dürfen einmal Kranführer sein.

Kaffee, Kuchen, Würstchen und mehr.

Wir hoffen auf gutes Wetter und freuen uns über zahlreiche interessierte Besucher!

Tage der Industriekultur am Wasser – 17./18. August 2013

Diese Veranstaltung der Metropolregion Hamburg wird alle zwei Jahre durchgeführt. Schon im Jahr 2011 hat die KulturWerkstatt mit dem KulturKran daran teilgenommen und es war eine gelungene Veranstaltung. Wir werden wieder an beiden Tagen dabei sein – am Samstag, den 17.08. und Sonntag, den 18.08.2013. Folgendes Programm haben wir dieses Jahr zusammen gestellt:

Programm am KulturKran, Lotsekai, Harburger Binnenhafen

17.08. – 11:00 – 18:00

18.08. – 11:00 – 15:00

Schaukranen – Funktionsvorführungen

Der Kran bewegt sich – er wird gedreht und es werden Lasten am Haken gehoben und gesenkt. Der Kran kann während der Vorführungen besichtigt werden.

17.08. – 11:00 – 18:00

18.08. – 11:00 – 15:00

Geschichte, Renovierung und Zukunft des Kultur-Krans.

Der Kran und die Bahn in Harburg.

Fotos und Informationen auf dem Kran und im Eisenbahnwaggon.

17.08. – 11:00 – 18:00

18.08. –11:00 – 15:00

Kinder malen den Kran

Kinder malen den Kran und dürfen einmal Kranführer sein.

17.08. – 19:00 – 21:00

Life-Musik open air unter dem Kran

Mit dem Duo Brockmann & Jensen lassen wir den Sonnabend open air mit Folk, Rock und Blues, selbst komponierten Songs und eigenwilligen Coverversionen und guter Stimmung ausklingen.

Heiko Brockmann (Gitarre und Stompin‘ Bass) ist vielen als Gitarrist der Gruppen „Soul Stripper“ und „Rungholt“ sowie als Betreiber einer Musikschule bekannt.

Wolfgang Jensen (Gesang, Gitarre) hat als Gründungsmitglied der Gruppe „Clowns und Helden“ Furore gemacht.

Wir freuen uns die beiden Musiker nach zahlreichen Auftritten in Hamburgs Süden auch am Kultur-Kran begrüßen zu können.

Eintritt: 6,- Euro p.P.

17.08. – 11:00 – 18:00

18.08. – 11:00 – 15:00

Essen und Trinken

Speisen und Getränke sind erhältlich

17.08. – 10:30 – 19:15

Barkassenshuttle zum Kultur-Kran

Barkassen bringen Sie von den Landungsbrücken im Hamburger Hafen zum Kanalplatz im Harburger Binnenhafen und auch wieder zurück.

Abfahrt/Ankunft: St. Pauli Landungsbrücken / Hafentor (neben Brücke 1), Barkassen-Unternehmen Bülow

Ankunft/Abfahrt: Harburger Binnenhafen / Kanalplatz

Ab Hamburg   10:30

An Harburg     11:45

Ab Harburg     12:00

An Hamburg   13:15

Ab Hamburg   13:30

An Harburg     14:45

Ab Harburg     15:00

An Hamburg   16:15

Ab Hamburg    16:30

An Harburg      17:45

Ab Harburg      18:00

An Hamburg    19:15

Fahrtkosten:

Einfache Fahrt Erwachsene 9,- Euro

Hin- und Rückfahrt Erwachsene 13,- Euro

Kinder jeweils 50%

Fahrkartenverkauf an Bord. Begrenzte Platzzahl.

Wir hoffen auf schönes Wetter und freuen uns auf viele interessierte Besucher am KulturKran!

Es ist viel passiert!

Die Entwicklung des Krans und die seines Umfelds ist in diesem Jahr entscheidend voran gekommen. Beginnen möchte ich mit einem kurzen Beitrag über die Sanierung des Lotsekais sowie des Lotseplatzes.

Viele Entscheidungen über Veranstaltungen, Veränderungen und wichtigen Installationen am Kran waren blockiert, solange wir uns auf einer permanenten Baustelle befanden. Eine Kritik an Planung und Durchführung maßen wir uns nicht an, zu guter letzt hat der hartnäckige Winter sowieso alles durcheinander gebracht.

So einige entscheidende Dinge wurden parallel geplant und voran getrieben. Ein Stromanschluss zum Betreiben des Krans musste her, endlich keine Aggregate mehr mieten, um unabhängig agieren zu können. Ein Bühnendach mit Leinwand und Bühnentechnik für Musik und Kino am Kran. Letztendlich ist uns ein Eisenbahnwaggon durch die Firma Dierkes und Partner in den Schoß gefallen und wir haben natürlich zugegriffen. Es ist ein Schiebewandwagen der Bauart Hbis-ww 299, ein Wagentyp, der speziell bis zur Schließung 1995 im Ausbesserungswerk Hamburg-Harburg gewartet wurde. Die Firma Aug. Prien hat uns für diesen Wagen und zwei weiteren, die noch folgen sollen, eine Stellfläche längerfristig zugesichert. Das hört sich doch alles toll an und ist es auch, aber es hat Nerven gekostet.

Inzwischen ist alles sauber und aufgeräumt und ich finde, dass unser schöner gelber Kran dadurch auch gewonnen hat. Er bietet als funktionsfähiges Industriedenkmal einen sehr guten Kontrast zu seiner Umgebung. Die folgenden Fotos lasse ich unkommentiert als Stimmungsbilder stehen.

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Die IBA und der KulturKran

Für die Eröffnung der IBA im Harburger Binnenhafen wurde der Kran mit seiner Bühne als Standort gewählt. Durch die verzögerte Fertigstellung des Lotsekais war das nicht möglich und es wurde eine Bühne auf dem Lotseplatz installiert. Der KulturKran war aber immer im Bild und nicht zu übersehen! Leider hatte der lange Winter sich noch nicht zurück gezogen und das Wetter war noch etwas ungemütlich.

Die KranWerkstatt hat sich dann mit einem eigenen Programm an der Aktion 24 Std. IBA beteiligt. Auch hier hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, so dass unsere Programm-Highlights ins Wasser gefallen sind. Das Risiko bei Open-Air-Aktionen ist natürlich immer groß.

Ein Lichtblick war die Präsentation der „Inselpension“ mit dem Angebot der Übernachtung im Waggon am Kran. Dazu wurde ein extra für das Übernachtungskonzept der Pension entworfenes Bett aufgestellt. Es hat keiner übernachtet, aber damit haben wir auch nicht wirklich gerechnet. Aber es waren doch etliche Gäste an dem Konzept der beiden Betreiber interessiert, die Übernachtungen an außergewöhnlichen Orten Hamburgs anbieten, die jenseits der Hotspots liegen – der Kran gehört dazu. Wer mehr über die Inselpension erfahren möchte, hier ist ein Link auf die Seite http://www.die-inselpension.de/die-inselpension.

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Kino mit dem Bühnendach und das Hafenfest

Für das diesjährige Binnenhafenfest gab es für die KulturWerkstatt als Veranstalter und somit auch für uns als KranWerkstatt eine Überraschung. Das Bezirksamt Harburg hatte entschieden, dass ein gr0ßes Beach-Volleyball-Turnier parallel zum Hafenfest auf der Harburger Schlossinsel stattfinden soll. Viele waren skeptisch und auch empört, denn das traditionsreiche, nicht kommerzielle Binnenhafenfest zusammen mit einem gesponserten kommerziellen Sportereignis kann wohl nicht gut gehen!

Letzlich war es dann wohl doch eine Grundsatzfrage, denn ich glaube, dass wir auf der Lotsekaiseite durch den Besucherstrom zum Volleyball mehr Betrieb am Kran hatten als sonst. Der Kran wurde dank des neuen Kraftstrom-Anschlusses in regelmäßigen Abständen gedreht und viele wollten dabei sein.

Ein Höhepunkt der Aktionen am KulturKran war sicherlich der Auftritt der Gruppe Voice4Soul. Die Gruppe nutzte den Eisenbahnwaggon als geschützte Bühne und Carstens Bühnentechnik trug dazu bei, dass viele Zuschauer begeistert zuhörten. Der Waggon hat sich als Ausweichbühne bestens bewährt, aber natürlich sollen solche Konzerte eigentlich auf der Bühne unter dem Kran stattfinden, wenn Wind und Wetter es zulassen.

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Nachdem wir durch die Lieferung der bestellten Aluminium-Traversen auch unser Bühnendach und die Leinwand testen konnten haben wir nach einem gelungenen Probeaufbau kurzfristig entschieden aus der Probe einen kleinen Filmabend zu improvisieren. Eine DVD mit dem Film Mundo Grua – Welt der Krane – war bereit, und ein kleiner Beamer, Laptop und kleine Lautsprecher ebenso. Dieser Film sollte eigentlich schon vorher bei 24 Std. IBA laufen, musste aber, wie schon erwähnt, verschoben werden. Jetzt war der Zeitpunkt für die Premiere gekommen und wir haben uns nach viel Aufbauarbeit durch diesen Filmabend … Open-Air-Kino am Kran – belohnt. Alles klappte und es war einfach toll!

Wir freuen uns auf die erste öffentliche Premiere und es ist auch schon etwas in der Planung.

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Der Kran soll schöner werden!

Der Kurzfilm von Joy Renée Bertrand, Alena Engehausen, Carina Haupt, Laura Sofie Nissen und Jennifer Reimers entstand 2012 im Rahmen eines Schulprojekts (Kunstgrundkurs S 3) des Harburger Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums. Mit einem besonderen künstlerischen Ansatz gingen 21 Schülerinnen und Schüler im Harburger Binnenhafen auf Spurensuche. In Zusammenarbeit mit der Stadtplanerin Birgit Caumanns erforschten die Jugendlichen vier Orte, darunter auch den Kulturkran, und setzten die Eindrücke unter Anleitung ihrer Kunstlehrerin Anke Hoyer in eigene künstlerische Konzepte um. Die zurzeit durch die Baumaßnahmen am Lotsekai geprägte unwirtlich wirkende Umgebung des Krans regte die Schülerinnen an, über eine „Verschönerung“ nachzudenken und den Industriekran mit einer wohnlichen Atmospäre zu verbinden. Die zunächst unter dem Portal geplante Installation wurde wegen der Baustellensituation auf den Kanalplatz verlegt.

Der Film entstand aus einer Abfolge inszenierter Bilder, die zunehmend eine Wohnzimmer-Atmosphäre mit einem starken Kontrast zum Kran im Hintergrund erzeugen. Die Schülerinnen wandten für die Herstellung des Films die „Stop-Motion“-Technik im Stil eines Brickfilms an (siehe folgenden Link).

Kranfilm

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Die Ausstellungseröffnung war am Sonntag, 13.01.13, um 16 Uhr
, mit Kaffee und Kuchen in der KulturWerkstatt Harburg, Kanalplatz 6 (siehe Foto).

Die Ausstellung ist bis Mitte März montags 16 bis 19 Uhr und mittwochs 16 bis 20 Uhr und während der Veranstaltungen in der KulturWerkstatt Harburg zu sehen.